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Neujahrsempfang der Gemeinde Goldenstedt

Administrator (admin) on 07.01.2014

500 Teilnehmer bei Neujahrsempfang. Förderpreise der Gemeinde vergeben.
Mit minutenlangem Beifall haben sich die rund 500 Teilnehmer des Neujahrsempfangs (6. Januar) bei Schwester Teresa Zukic bedankt. Die wohl bekannteste Nonne Deutschlands war die Festrednerin des Abends. Ihr Vortrag „Der befreiende Umgang mit Fehlern“ wurde von den Zuhörern mit Begeisterung in der bis zum letzten Platz gefüllten Mehrzweckhalle aufgenommen.

Bürgermeister Willibald Meyer begrüßte die Ordensfrau der „Kleinen Kommunität der Geschwister Jesu“ aus Weisendorf bei Erlangen als „Tausendsassa im Ordensgewand“ und als „Schwester zum Anfassen“. Sie lebe mit Witz und Charme modernes Christsein vor und mache den Menschen Mut, das Leben als Geschenk Gottes anzunehmen.

Von Beginn an zog Schwester Teresa das Publikum in ihren Bann. Sie verströmte gute Laune, Lebensfreude, Humor und vor allem einen überaus lebendigen und tiefen Glauben. Ein Herzensanliegen der 49-jährigen Schwester ist es, versöhnen und verzeihen zu können.

„Unglaublich viele Menschen sind durch andere gekränkt und verletzt worden. Sie sind innerlich gelähmt, tragen schwer daran“, gibt die Zukic zu bedenken. Man solle wissen, dass nur verletzte Menschen andere verletzen – andere hätten dazu keinen Grund. Aber gerade die Leute, die einen am meisten kritisieren, würden ja im Grunde nichts Anderes sagen als: ,Erkenne mich an. Ich kann auch was, bin auch wer‘ “.

Für Schwester Teresa hungern die Menschen nach Zuwendung und Anerkennung. „Viele hassen dich, wenn du Erfolg hast, den sie selber so dringend nötig hätten“. Neid sei in Deutschland eine „weit verbreitete Form der Anerkennung“.

So war die Neujahrsansprache weniger ein Vortrag im eigentlichen Sinn als vielmehr die Weitergabe von eigenen Erfahrungen. Ein Appell, daran zu denken, dass jeder Mensch etwas Einmaliges, jeder Tag etwas Besonderes ist.

Schwester Teresa selbst sprühte vor Zufriedenheit, Energie und einer so innig empfundenen Liebe zu Gott, dass sich dieses gute Gefühl den Zuhörern ganz automatisch erschloss. Der Funke der Herzlichkeit sprang direkt auf das Publikum über. Ohne zu zögern folgten die Goldenstedter der Aufforderung der Schwester, sich anzulächeln und den Nachbarn in die Arme zu nehmen.

Bürgermeister Willibald Meyer bedankte sich bei der Festrednerin mit den Worten: „An solchen Tagen wie diesen begegnen sich Himmel und Erde.“ Humorvoll fügte er hinzu: „Wenn Papst Franziskus eine Schwester haben sollte, dann sind Sie es.“

Nach der Festansprache wurden die Förderpreise 2013 verliehen. Mit dem Preis werden Menschen aus der Gemeinde geehrt, die sich durch ihr hohes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet haben. Der Jugendförderpreisträger ging in diesem Jahr an die Geschwister Bernadette, Cornelia und Andrea Lüers aus Lutten. Die Förderpreise wurden an Arnold Arkenau, Gregor Lüers, Uwe Prinz und Johannes Kohls vergeben.

Bürgermeister Meyer dankte auch dem Kirchenchor Cäcilia Lutten, der den Neujahrsempfang musikalisch abrundete.
Quelle: (Homepage der Gemeinde Goldenstedt)

 

 

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